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Bräuche und Feste

Hier werden wir Ihnen in Zukunft einige Bräuche und Feste bei uns in der Ferienregion Krummhörn - Greetsiel vorstellen. Wenn Sie wissen möchten, welche Feierlichkeiten und besondere Traditionen bei uns an der ostfriesischen Nordseeküste üblich sind, informieren Sie sich gerne in den folgenden Artikeln.

Maibaum aufstellen und stehlen.

Der Tanz in den Mai und das Aufstellen und stehlen des Maibaums ist in ganz Deutschland ein bekannter Brauch, welcher sich speziell in Ostfriesland größter Beliebtheit erfreut.

Am Vorabend zum 1. Mai wird auf dem Marktplatz eines Dorfes ein langer Pfahl mit Birkengrün, Tannenzweigen und bunten Bändern geschmückt. Bevor der "Maibaum" aufgestellt wird, zieht die Gemeinschaft meist noch einmal durch das Dorf, um das Werk zu präsentieren. Anschließend wird der Maibaum auf dem Dorfplatz aufgestellt und muss hier von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang am 1. Mai bewacht werden. Sollte es einer Gruppe auswärtiger Baumbesitzer gelingen, den Baum mit drei symbolischen Spatenstichen zu erobern, muss dieser entsprechend wieder ausgelöst werden. Bleibt der Maibaum im Besitz und unversehrt an seinem Platz, folgt dem Schmücken meist der berühmte Tanz in den Mai.

Hier finden Sie ein Video vom Maibaumaufstellen im Krummhörner Warfendorf Freepsum

Der Ostfriesentee

Man gebe pro Tasse einen Teelöffel Ostfriesentee in eine vorgewärmte Kanne und gieße wenig kochendes Wasser auf. Mindestens 3 Minuten ziehen lassen, dann mit restlichem Wasser auffüllen. In die Tasse gehört ein Kluntje (Kandiszucker), damit es beim Einschenken knistert.

Zum Schluss krönt den Teegenuss ein Löffelchen Sahne, abgesetzt am Tassenrand. So entsteht das berühmte Wölkchen ("Wulkje") im Tee .

Unser Tipp: Besuchen Sie das Teemuseum in Norden, hier erhalten Sie viel Wissenswertes rund um das Thema Tee.

Eine ausführliche Info des Teemuseums in Norden über Tee und seine Zubereitung können Sie hier Downloaden

Klootschießen (Boßeln) - Der Ostfriesensport

Klootschießen ist eine Sportart, die in unterschiedlichen Formen in verschiedenen Teilen Europas gespielt wird. Ziel des Spiels ist es, eine Kugel mit möglichst wenigen Würfen über eine festgelegte Strecke zu werfen. Ursprünglich ist Boßeln eine Mannschaftssportart. Als Einzelsportart entscheidet der weiteste Wurf. Ursprünglich war das Klootschießen ein ungeregeltes Kräftemessen zwischen zwei Teams, oft die männlichen Bewohner von rivalisierenden Nachbardörfern. Die Rivalität war dabei oft so groß, dass die Wettkämpfe in schwere Streitereien endeten. Aus diesem Grund wurde das Klootschießen immer wieder verboten. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts setzte eine Versportlichung ein, die den sportlichen Gedanken weiter in den Vordergrund rückte, feste Wettkampfregeln hervorbrachte und zur Entstehung erster Vereine führte. Die starke Bindung des Sports an das Dorfleben drückt sich noch heute darin aus, dass in den klassischen Klootschießergebieten sogar viele kleine Dörfer einen eigenen Klootschießer- oder Boßelverein hat, in denen große Teile der Einwohnerschaft Mitglieder sind.

Wenn auch Sie mal Erfahrungen in Sachen Boßelsport machen möchten, empfehlen wir Ihnen die Veranstaltung "Was macht ein Ostfriese mit einer Kugel mitten auf der Straße?"

Gehen Sie mit unserem Boßelspezialisten Bernhard boßeln, dann können Sie mitreden! Boßeln unter fachmännischer Anweisung unter freiem Himmel auf der Deichstrecke nach Neuwesteel.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 14 Personen begrenzt.

 

Treffpunkt: An der weißen Klappbrücke

Beginn: 14:30 Uhr Dauer: ca. 3 Stunden

Preise: Erw. 10,00/12,00 €

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